Dülmen. 2007 war für die Freiwillige Feuerwehr Dülmen ein Jahr der Superlative. Trotz der 398 Einsätzen belegten die Feuerwehrleute eindrucksvoll ihre Handlungsfähigkeit. „Von der Ölspur bis zum Großbrand im Gewerbegebiet war alles dabei“, stellte Wehrführer Uwe Friesen die Bandbreite exemplarisch dar.
Bei der Jahreshauptversammlung des Stadtfeuerverbandes in der vollbesetzten Aula des Schulzentrums legte der Vorstand Rechenschaft über die Aktivitäten der Wehr ab. Im Geschäftsbericht ging Geschäftsführer Josef Stegehake ins Detail. 276 (+1) aktive Feuerwehrleute kümmern sich um die Sicherheit der Dülmener Bürger. Auch im Nachwuchsbereich sieht es noch rosig aus. „Im Bereich der Jugendfeuerwehr haben wir einen Zuwachs.
116,38 Euro sind bei der Weihnachtsfeier des Feuerwehrlöschzuges Hausdülmen im vergangenen Jahr bei der traditionellen Versteigerung zusammengekommen. Das Geld wurde durch eine Abordnung des Löschzuges der Dülmener Kinderfeuerwehr übergeben. Was die Kinderfeuerwehr mit dem Geld macht, weiß Ede Wolf, Leiter der Kinderfeuerwehr, noch nicht.
Dülmen. In Welte ist ein neues Zeitalter angebrochen - zumindest für die Feuerwehr. Bürgermeister Jan Dirk Püttmann übergab jetzt den Schlüssel für ein neues Einsatzfahrzeug an Hubert Sommer (42), Stadtbrandinspektor, Zugführer in Welte und stellvertretender Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Dülmen. Dazu gab es ein dickes Lob an die Löschgruppe Welte für die besonders gute Pflege des bisherigen Fahrzeuges. Das hat nämlich bereits 28,5 Jahre Dienst geleistet und geht jetzt an die Ehrenabteilung der Löschgruppe.
Buldern. In einem waren sich alle Beteiligten bei der Unterzeichnung der Vereinbarung für die Errichtung einer Ersthelfergruppe in Buldern einig: „Wir wünschen Ihnen keine Einsätze“, sagte Dr. Ansgar Hörster, Fachbereichsleiter Öffentliche Sicherheit beim Kreis Coesfeld und fand damit viel Zustimmung. Dr. Hans-Georg Schonlau, der die 22 „First Responder“, wie die Ersthelfer sich offiziell nennen, ausgebildet hat, verweist auf das Potenzial, was Buldern jetzt biete: „Das trägt zu einer Stabilisierung des Katastrophenschutzes bei.“
Dülmen. Sechs Drehleitermaschinisten wurden in einem zweiwöchigem DL-Lehrgang ausgebildet. Neben theoretischem Unterricht und Übungen am Gerätehaus wurden an zwei Samstagen auch Anleiterübungen im Stadtgebiet durchgefürt.
Dülmen/Haltern. Am vergangenen Samstag besuchte die Dülmener Kinderfeuerwehr das Maislabyrinth Terhardt in Haltern-Lippramsdorf. Bei der Stempelsuche in kleinen Trupps auf verschlungenen Wegen durch das Maisfeld lernten die kleinen Feuerwehrmänner und -frauen spielerisch kennen, wie sich ein Feuerwehrmann fühlt, der ein stark verqualmtes Gebäude betreten muss, um Menschen zu retten: „Als Team zusammenbleiben und sich orientieren“, hieß die Devise.
Dülmen. Die etwa 300 Einsatzkräfte, die bei der Großübung von Freiwilliger Feuerwehr und von Kräften des DRK-Landeverbandes am Samstag und Sonntag in Hausdülmen, Dülmen und Buldern beteiligt sind, kommen kaum zum Luftholen. Insgesamt vier Einsatzszenarien stehen am Samstag auf dem Dienstplan: Flugzeugabsturz in Hausdülmen, Feuer in einem Bürogebäude am Teutenrod, Verkehrsunfall mit Reisebus an der Weidenstraße, Chemieanschlag auf einen Regionalzug im Dülmener Bahnhof und am Sonntag noch ein Feuer im Schloss Buldern sowie ein Bombenanschlag bei einer Public-Viewing-Veranstaltung am Spiekerplatz. Beginn der Übung ist am Samstag am Sportplatz in Hausdülmen. Gegen 8.30 Uhr sind erste Martinshörner aus Richtung Dülmen zu hören, ebenso wie Hilfeschreie auf dem Schützenfestplatz. Hier mimen Mitglieder des so genannten RUD-Teams (Realistische Unfalldarstellung) aus Hövelhof die Verletzten. Unterstützt werden sie dabei von Mitgliedern des Jugendrotkreuzes.
Am Samstag, den 22. und 23.09.2007 findet im Bereich der Stadt Dülmen eine Großübung (Herbstabschlussübung 2007) der Feuerwehr zusammen mit der DRK-Landesschule Münster statt.
Während der Übungen legen die Organisationsleiter Rettungsdienst (OrgL) ihre praktische Prüfung ab. Die Übungen dienen auch dazu, den Leistungsstand der Feuerwehr Dülmen zu dokumentieren. Interessante Übungen, die eine besondere Herausforderung für alle Einsatzkräfte darstellen, wurden vorbereitet.
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