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Feuerwehr Dülmen - Feuerwehrauto zum Toben

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01 Jul

Feuerwehrauto zum Toben

Von Kristina Kerstan - Dülmener Zeitung

Dülmen. 40 Sekunden, dann ist das neue Feuerwehrauto der Kinderfeuerwehr einsatzbereit. Allerdings nicht, um mit Blaulicht loszufahren, sondern zum Toben. Denn bei dem Fahrzeug handelt es sich um eine Hüpfburg, die sich die Kinderfeuerwehr mit Sponsorenhilfe angeschafft hat. Am Freitag, 21. Januar, wird sie offiziell in der Turnhalle der Behindertensportgemeinschaft vorgestellt.


„Wir haben die Idee auf einem Reiterhof gehabt“, berichtet Markus Becker, Vorsitzender der Kinderfeuerwehr Dülmen. Dort habe es zwei Hüpfkissen gegeben. „Die Kinder haben da so viel Spaß gehabt.“ Gemeinsam mit Ede Wolf, ebenfalls Betreuer der Kinderfeuerwehr, sei die Idee für eine eigene Hüpfburg, die man vermieten könnte, entstanden. Das Design nach Feuerwehrauto-Vorbild habe Wolf zusammen mit seiner Tochter entworfen, berichtet Becker.
Eigentlich war geplant, bis Sommer 2011 die Hüpfburg anzuschaffen. Doch dann ging alles sehr schnell: Becker fragte bei Firmen nach, ob sie das Projekt als Sponsoren unterstützen - und hatte das benötigte Geld, einen mittleren fünfstelligen Betrag, innerhalb von 14 Tagen zusammen. „Die Sponsoren waren sehr entgegenkommend. Sonst hätte das gar nicht geklappt“, berichtet der Vorsitzende. Insgesamt 32 Unternehmen unterstützen die Kinderfeuerwehr. „Eine Firma hat uns einen kompletten Anhänger, der extra für uns gebaut wurde, gesponsert.“ Mit ihm könne man die Hüpfburg plus Zubehör transportieren.
Zusammengefaltet ist das Feuerwehrauto nur etwa 1,20 mal 0,80 Meter groß. Ganz anders im aufgeblasenen Zustand. Dann misst die Hüpfburg vier Meter in der Breite, ist acht Meter lang und 4,50 Meter hoch. Die Springfläche beträgt rund 28 Quadratmeter. „Das ist für eine Hüpfburg ziemlich groß“, erläutert Markus Becker. Soweit er wisse, habe die Dülmener Kinderwehr die einzige Hüpfburg in Feuerwehrauto-Form in Nordrhein-Westfalen.
Nach der offiziellen Einweihung am 21. Januar beginnt die Vermietung. „Die Hüpfburg kann sich eigentlich jeder mieten für einen Obolus, der der Kinderfeuerwehr zugute kommt“, sagt Becker. An sieben Terminen sei das Auto bereits gebucht. Einen Teil der Einnahmen, so ist geplant, wolle man unter dem Motto „Kindern helfen Kindern“ spenden. Für die Vermietung habe man extra die Kinderfeuerwehr als eigenen Verein eintragen lassen. Ganz gespannt seien die 35 Mitglieder der Kinderwehr auf die Auto-Hüpfburg, berichtet Markus Becker. Ausprobiert wird sie bei einem Treffen im Februar.


Vermietung: Preis- und Terminabfragen können unter folgender eMail-Adresse abgefragt werden.
huepfburg 'at' feuerwehr-duelmen.de