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Feuerwehr Dülmen - Enge Stellen behindern Feuerwehr

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05 Mär

Enge Stellen behindern Feuerwehr

Dülmen. Im Notfall möglichst schnell soll es zum Einsatzort gehen. Nur: Leider würden diese Ziele allzu oft von den Verkehrsverhältnisse beeinträchtigt werden, erläuterte Feuerwehrchef Uwe Friesen bei einem Besuch von Verantwortlichen der CDU Dülmen-Mitte. Dabei seien unter anderem Falschparker ein großes Übel. Leider seien aber auch die verkehrsberuhigten Bereiche für die Feuerwehr problematisch. Zu enge Durchfahrten, Beete und eingebaute Geschwindigkeitsbremsen erwiesen sich bei den Einsätzen, bei denen es auf jede Minute ankomme, als ernsthafte Herausforderung für die Wehr, so Friesen.

Christa Krollzig als zuständige Feuerwehrdezernentin verwies auf Anfrage von Rolf Braun auf die ständigen Hinweise bei den anstehenden Baumaßnahmen. Verkehrsberuhigung und Querungshilfen als Schutzmaßnahmen für Radfahrer und Fußgänger stünden immer auch in der Abwägung mit der Erreichbarkeit durch die Helfer in Notfällen, wie der Feuerwehr und dem Rettungsdienst.
Bei dem Besuch der CDU-Mitte wiesen Friesen und Zugführer der einzelnen Löschzüge zudem darauf hin, dass die Hausnummernbeschilderungen und Hinweistafeln bei der Suche nach den Einsatzorten stark verbesserungswürdig seien. Kleine Maßnahmen könnten hier große Wirkung zeigen, betonten die Feuerwehrleute. Die Frage von Ampelvorrangschaltungen für Rettungskräfte wurde von Kreisbrandinspektor Donald Niehues durchaus differenziert betrachtet. Die schnelle Fahrt für Rettungsfahrzeuge versperre den zur Wache eilenden Feuerwehrleute möglicherweise die Fahrt.
„Uns ist sehr bewusst, dass Sie sich mit Leib und Leben in den Dienst der Nächsten stellen und damit eine unschätzbare Bereicherung für unser Gemeinwesen darstellen,“ hatte zuvor der Vorsitzende des Ortsverbandes, Willi Wessels, die ehrenamtliche Arbeit der Wehr hervorgehoben. Ohne Freiwillige in der Feuerwehr wäre die Feuerwehr in Dülmen nur schwer vorstellbar, immerhin stünden den Löschzügen in Dülmen-Mitte und in den Ortsteilen 273 Frauen und Männer bereit, ergänzte Brigitte Albrink vom CDU-Vorstand, heißt es in einer Mitteilung der Partei.
Mit 635.000 Euro, die im Haushalt 2009 für die Wehr zur Verfügung gestellt werden, können die notwendigen Dinge sicher gestellt werden. Dieser Betrag sei eng mit der Feuerwehrleitung abgestimmt, so Krollzig.