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Feuerwehr Dülmen - Generalversammlung Feuerwehr Dülmen-Gesamt

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06 Feb

Generalversammlung Feuerwehr Dülmen-Gesamt

Dülmen (cm). Dass sie tatsächlich „schnell wie die Feuerwehr“ sind, bewiesen die Mitglieder des Stadtfeuerwehrverbandes am Freitagabend. In „Rekordzeit“, so ihr Vorsitzender, Stadtbrandinspektor Donald Niehues, wurde die Generalversammlung in der Aula des Schulzentrums absolviert. Ein wesentlicher Grund für diesen „Geschwindigkeitsrekord“ war die Tatsache, dass Geschäftsführer Josef Stegehake seinen Jahresbericht zum ersten Mal schriftlich vorlegte. Der 26-seitige Bericht über das zurückliegende Geschäftsjahr war von ihm erstellt worden, Donald Niehues hatte sein technisches Wissen beigesteuert, um ein anschauliches und übersichtliches Schriftwerk zu erstellen.

Bürgermeister Jan Dirk Püttmann zeigte sich von dem Bericht mit dem knallig orangen Deckblatt so „beeindruckt“, dass er vorschlug, ihm dem nächsten Budgetbuch für die Stadtverordneten beizulegen. Josef Stegehake wies ergänzend zum schriftlich vorliegenden Bericht mündlich auf Höhepunkte des vergangenen Jahres zurück. So nannte er nicht nur die nicht mehr zu zählenden Stunden für Aus- und Fortbildung oder einige herausragende Einsätze. Als Höhepunkt „kurz vor Weihnachten“ bezeichnete er die Übergabe des neuen Einsatzleitwagens. Einen positiven Kassenbericht konnte Stegehake ebenfalls vorliegen. Nachdem ihm die Kassenprüfer Norbert Tönnis und Ulrich Koners eine einwandfreie Kassenführung attestiert hatten, erteilte ihm die Versammlung Entlastung. Zu neuen Kassenprüfern wurden Felix Möllers und Alfons Uhlending bestimmt. Habe sie im vergangenen Jahr noch Bauchschmerzen bei dem Gedanken an die Generalversammlung gehabt, so sei sie in diesem Jahr mit gutem Gefühl gekommen, sagte die für die Feuerwehr zuständige Beigeordnete Christa Krollzig in ihren Grußworten. Der Neuanfang, den sich Feuerwehrleitung und Stadtverwaltung im Umgang miteinander im vorigen Jahr vorgenommen haben, sei geglückt. Schritt für Schrift habe man sich wieder einer vertrauensvollen Zusammenarbeit genähert, sagte Christa Krollzig. Sie dankte vor allem Donald Niehues, der „viel Zeit“ für diesen Prozess geopfert habe. Im vergangenen Jahr sei eine Menge „auf den Weg gebracht worden“, sagte die Dezernentin und nannte als Beispiel die Fortschritte bei der Umsetzung des Brandschutzbedarfsplans. „Das, was nicht im Budgetbuch der Stadt auftaucht und was unbezahlbar ist, ist ihre Arbeit“, sagte sie an die Feuerwehrmänner gewandt und dankte ihnen für ihren Einsatzbereitschaft sowie den Familien und Arbeitgebern für die Unterstützung, die die Feuerwehrmänner erhalten. Positiv war nicht nur das Resümee von Christa Krollzig. Auch der Stadtbrandinspektor und der Bürgermeister sprachen von einem guten und erfolgreichen Jahr 2003. Dass die Dülmener Feuerwehr anders als viele Wehren im Land keinen Mitgliederschwund zu beklagen haben, freute Püttmann besonders. Von den Folgen dieser Entwicklung könne aber auch die Dülmener Wehr betroffen sein, machte Niehues bei der Überweisung altgedienter Feuerwehrmänner in die Alters- und Ehrenabteilung deutlich. Es werde wegen sinkender Mitgliedszahlen überlegt, die Altersgrenze von 60 Jahren wieder heraufzusetzen, berichtete er. Angesicht der hohen Beanspruchen bei Einsätzen sei das aber nicht wünschenswert, sagte er. Kritisiert wurde von ihm auch, dass so wenig Lehrgänge für Löschzugführer angeboten werden. So dürfen Josef Bohmert und als sein Stellvertreter Ansgar Espeter nur kommissarisch für die nächsten zwei Jahre die Leitung des Löschzuges Merfeld übernehmen, weil ihnen die dazu erforderliche Qualifikation fehlt. Ob sie aber innerhalb dieses Zeitraums einen Lehrgangsplatz erhalten, sei fraglich, so Niehues. Musikalisch gestaltet wurde die Generalversammlung, an der Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie ein Vertreter der slowenischen Feuerwehr teilnahmen, in bewährter Weise vom Spielmannszug der Feuerwehr.

Zahlreiche Ehrungen und Beförderungen

Dülmen (cm). Mit der Ehrennadel des Stadtfeuerwehrverbandes wurde auf der Generalversammlung der Feuerwehr Brandinspektor Karl-Heinz Espeter ausgezeichnet. Stadtbrandinspektor Donald Niehues heftete ihm die Ehrennadel an und überreichte die Urkunde. Gleichzeitig tritt Espeter aus gesundheitlichen Gründen vom aktiven Dienst in der Wehr zurück. So wurde er mit Unterbrandmeister Bruno Schlerkmann, Unterbrandmeister Heinz Mensmann, Oberfeuerwehrmann Wilhelm Teutemacher und Oberbrandmeister Herbert Kortmann, die die Altersgrenze erreicht haben, in die Alters- und Ehrenabteilung überwiesen. Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr Dülmen wurden geehrt: Andreas König, Hubert Niemann und Georg Rauße. Mit der goldenen Ehrennadel des Feuerwehrverbandes wurden für 35 Jahre Mitgliedschaft Norbert Tönnis und Josef Schalk ausgezeichnet. Eine besondere Ehrung konnte der Versammlungsleiter vornehmen: Dieter und Friedhelm Pabst sind seit 50 Jahren Mitglied im Feuerwehrspielmannszug. Auch Beförderungen standen auf dem Programm: Dennis Thuis wurde zum Feuerwehrmann befördert und tritt damit in den aktiven Dienst ein. Zum Brandmeister wurde Markus Möllers befördert, Hauptbrandmeister sind nun Ludger Möllers, Josef Schmid, Hubert Niemann und Wolfgang Kerkeling. Brandinspektor ist Klaus Eienbröker, zum Brandoberinspektor aufgestiegen ist Uwe Friesen.