Buldern. Frederick Wübbelt möchte am liebsten Gas geben und losfahren. Nur ist der Siebenjährige noch ein wenig zu klein für das Lenkrad des großen Feuerwehrwagens. Um überhaupt in die Fahrerkabine zu kommen, muss er erstmal den hohen Einstieg bewältigen. „Das ist schon cool“, sagt der Junge und macht es sich auf dem Fahrersitz bequem. „Wann kann man schon mal in so ein Fahrzeug kommen“, nutzt auch Daniel Hagemann die Chance, einen Blick in die Feuerwehrwagen, in Daniels Fall in den Einsatzleitstellenbus der Feuerwehr Münster, zu werfen, die gestern rund um das Gerätehaus in Buldern ausgestellt sind.
Buldern. Nachdem der Maibaum im vergangenen Jahr aufgrund der Umgestaltung der Dorfmitte nicht aufgestellt werden konnte, schienen die Bulderaner ihre Maifete dieses Mal gar nicht erwarten zu können. In Scharen strömten sie am Samstag schon weit vor Beginn der Veranstaltung zum Spiekerplatz und sorgten für eine prächtige Kulisse, obwohl der Baum noch gar nicht eingetroffen war und von den St.-Johanni-Schützen mit einem alten Lanz Bulldog und einem Leiterwagen in einer Prozession erst von der Alten Kirchstraße abgeholt werden musste.
Merfeld/Rorup. 22 Mann brauchte es gestern in Merfeld zwischen Grundschule und Pfarrkirche, um den 15 Meter langen Maibaum in die Senkrechte zu bringen - und das dauerte seine Zeit, denn die Männer - und eine Frau - des Merfelder Löschzuges bewerkstelligten das Aufstellen des schmucken Stammes allein mit Muskelkraft.
Zum ersten Mal fand das Fest gestern Vormittag auf der neu gestalteten Grünfläche statt, die sich zu einer Begegnungsstätte für Jung und Alt, ja für ganz Merfeld entwickelt habe, sagte Ortsvorsteher Helmut Temming. „Gemeinsam sind wir auf dem besten Weg, unseren Ortsteil zu einem Schmuckstück zu entwickeln“, sagte er und dankte bei dieser Gelegenheit auch den Verantwortlichen des Heimatvereins, die das Maibaumaufstellen organisiert hatten.
Dülmen. Einen Scheck in Höhe von 2000 Euro nahmen gestern Reinhold Hörsting und Hubert Sommer von der Feuerwehr in Empfang. Bernd und Gabriele Leichtweis, Inhaber des Krematoriums im Dernekamp, hatten das Geld gespendet. „Die Feuerwehr ist eine Institution, die 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr für die Menschen da ist, und das alles auf freiwilliger Basis“, sagte Bernd Leichtweis, der selbst lange Zeit in der Feuerwehr aktiv war. „Wir finden, das sollte man unterstützen.“
Für was genau das Geld eingesetzt wird, konnte Reinhold Hörsting noch nicht sagen. Denkbar sei allerdings, dass es für die Ausstattung der Kinder- und Jugendfeuerwehr verwendet wird. Auch Fortbildungen für die fast 270 Aktiven stünden immer an, so Hörsting weiter.
Hausdülmen. Geschafft! Hausdülmen hat eine funkelnagelneue Kanu-Einstiegsstelle am Heubach. Rund neun Stunden waren Mitglieder der Feuerwehr und des Schützenvereins am Samstag im Einsatz, am Abend konnten sie zufrieden auf ihr Werk blicken.
Noch am Vormittag war Felix Möllers, der die Arbeiten koordinierte und leitete, skeptisch, ob die komplette Einstiegsstelle fertig werden würde. „Da müssen wir nächste Woche noch mal ‘ran“, meinte er nicht zuletzt mit Blick in den grauen, wolkenverhangenen Himmel.
Buldern. Einen „Tag der Feuerwehr“ feiert der Löschzug Buldern der Freiwilligen Feuerwehr Dülmen am Sonntag, 9. Mai. Anlass ist das 85-jährige Bestehen des Löschzuges. „Alle fünf Jahre feiern wir größer“, berichtet Schriftführer Roland Humberg. Neue Mitglieder kämen hinzu, und in den vergangenen fünf Jahren habe es einige Besonderheiten gegeben, die „ein Grund zum Feiern sind“. So sei hinter dem Gerätehaus im vergangenen Jahr ein großes Carport gebaut worden.
Rorup. „Allzeit gute Fahrt“ wünschte Bürgermeisterin Lisa Stremlau den Mitgliedern des Löschzuges Rorup bei der offiziellen Übergabe des neuen, 181.000 Euro teuren Löschgruppenfahrzeugs vom Typ LF 10/6-Allrad. Das neue Fahrzeug ersetzt ein altes Tanklöschfahrzeug aus dem Jahr 1984. Das war zuletzt stark reparaturbedürftig und stand daher mehr in der Werkstatt als im Gerätehaus an der Hauptstraße in Rorup.
Dülmen/Münster. Den Münsteraner Eispalast besuchten am 13. März die Spielleute des Jugendspielmannszug der Feuerwehr Dülmen. Gemeinsam mit ihren Ausbildern drehten die Kids bei fetziger Musik einige Runden auf Eisfläche.
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